Südpazifik, 1929: Der alternde Weltenbummler Morgan landet auf der schönen Insel Matareva und plant, dort sein restliches Leben möglichst entspannt zu verbringen. Die Bewohner des kleinen Eilandes stehen unter der strengen Diktatur von Pastor Corbett und dessen Wächter. Der freiheitsliebende Morgan lässt sich jedoch nicht herumkommandieren und will auch nicht zusehen, wie andere unterdrückt werden. Er legt sich mit Corbetts Schergen an und ermutigt die Ureinwohner, sich gegen den Missionar zu wehren. Als Morgan jedoch der Einheimischen Maeva begegnet, wird er ruhiger. Mit der bevorstehenden Geburt einer gemeinsamen Tochter scheint sein Leben perfekt. Doch Maeva stirbt bei der Entbindung, und Morgan verlässt verzweifelt die Insel. Jahre später, während des Zweiten Weltkriegs, kehrt er zurück. Seine Tochter Turia ist zu einer wunderschönen Frau herangewachsen. Als ein amerikanisches Flugzeug abstürzt, rettet Morgan dem jungen Piloten Harry Faber das Leben. Zwischen ihm und Turia entwickelt sich eine zarte Romanze. Morgan will diese sofort im Keim ersticken, weil er befürchtet sie könnte tragisch enden. Er bringt Faber dazu, die Insel zu verlassen ...

Nach der Kurzgeschichte "Mr. Morgan" von Pulitzer-Preisträger James A. Michener, die in den 1947 erschienenen Erzählungen "Rückkehr ins Paradies" enthalten war, inszenierte Regisseur Mark Robson vor der reizvollen Kulisse von West-Samoa diesen farbenprächtigen Abenteuerfilm mit Hollywood-Star Gary Copper, der im Jahr zuvor für seinen Sheriff Will Kane in "Zwölf Uhr mittags" mit seinem zweiten Oscar als bester Hauptdarsteller ausgezeichnet worden war. Auch wenn Cooper wieder einmal deutlich zu alt für seine Rolle ist, gefällt sein Spiel an der Seite von Roberta Haynes ("Mit der Waffe in der Hand", "Point Blank") als Maeva. Robson drehte ein Jahr später den Kriegsfilm "Die Brücken von Toko-Ri" erneut nach einem Werk von Michener.

Foto: EuroVideo