Ike Graham ist Kolumnist bei einer New Yorker Zeitung und steht unter Druck. Die Ideen sind ihm ausgegangen, die Deadline für seinen nächsten Text ist in einer Stunde, und seine Exfrau ist seine Chefin. In seiner Stammkneipe erfährt er von einer jungen Frau aus Maryland, die schon drei Mal in letzter Minute Ehekandidaten vor dem Altar stehen liess. Die Story über die Provinzmaus mit der Trauungsphobie scheint das perfekte Thema für eine erfolgreiche Story. Ike schreibt eine Kolumne über Maggie . Doch sein schlampig recherchierter, böser Artikel kostet ihn den Arbeitsplatz, als Maggie eine Gegendarstellung einfordert. In seinem Stolz gekränkt macht Ike sich auf, Maggie kennenzulernen und seinem Boss zu beweisen, dass seine Sicht auf die Geschichte durchaus der Realität entspricht. In der tiefsten Provinz gelandet muss er sich bald eingestehen, dass die attraktive Maggie einiges mehr zu bieten hat als ihr offensichtliches Bindungsproblem. Was mit einer Kolumne begann, wird schon bald zu einer Lebensgeschichte. Ihre Rolle als naive Prostituierte, die sich einen Millionär angelt, machte Julia Roberts über Nacht zum Hollywood-Superstar. Mit «Pretty Woman» wurden sie und ihr Filmpartner Richard Gere zum Leinwandtraumpaar der Neunzigerjahre. Seit dieser fruchtbaren Zusammenarbeit hielten die beiden, gemeinsam mit Regisseur Garry Marshall, nach einem weiteren Projekt Ausschau. Mit dem Drehbuch von «Runaway Bride» fanden sie den idealen Stoff: Eine Liebeskomödie mit Elementen der klassischen «Screwball Comedy» der 1930er- und 40er-Jahre. Das Erfolgsrezept heisst auch hier: Gegensätze ziehen sich an. Garry Marshall, der Bruder von Penny Marshall (Regisseurin von «The Preacher's Wife»), hat sich als Regisseur auf leichtfüssige, romantische Komödien («Frankie and Johnny», «The Princess Diaries») spezialisiert. Daneben ist er auch Produzent und Schauspieler.