Damit ihr Vater noch einmal als Konzertmeister auftreten kann, gründet die clevere Sabine ein neues Sinfonieorchester und besorgt sogar einen prominenten Solisten...

Dass dieser "bekannte Solist" nicht eine fiktive Gestalt ist, sondern der Violin-Virtuose Yehudi Menuhin selbst (begleitet von den Berliner Philharmonikern unter Leitung von Ferenc Fricsay), macht den Film zu einem wertvollen Zeitdokument und einem musikalischen Leckerbissen. Bevor Regisseur Wilhelm Thiele 1933 in die USA emigrierte, hatte er als Regisseur bei der UFA zahlreiche Filme inszeniert - sein bekanntester Tonfilm ist der 1930 entstandene "Die Drei von der Tankstelle". In den USA führte er unter anderem bei mehreren Tarzan-Filmen Regie. Nach Kriegsende kehrte Thiele nach Deutschland zurück und drehte noch zwei Filme, "Der letzte Fußgänger" und "Sabine und die 100 Männer", sein letzter Film.