Einst war Frost ein überaus erfolgreicher CIA-Agent, doch inzwischen verkauft er sein Wissen und sein Können lieber für hohe Summen. So wundert es nicht, dass seine einstigen Mitstreiter ihn gern in Haft sehen würden, zumal Frost vor Jahren sogar US-Militärgeheimnisse an Nordkorea verraten hatte. Als eine Transaktion aus dem Ruder läuft, sieht Frost die einzige Möglichkeit, seinen Häschern zu entkommen, darin, sich den US-Behörden selbst auszuliefern. Doch obwohl in einem "Safe House" untergebracht, stürmt ein Killerkommando das Geheimversteck, aus dem Frost nur mit Hilfe seines Bewachers, des jungen Agenten Weston, entkommen kann. Fortan hasten die beiden durch die Welt, ohne zu wissen, wem sie trauen können. Denn unter den CIA-Bossen muss ein Maulwurf sein ...

Mit seinem vierten Langfilm und US-Debüt inszenierte der gebürtige Schwede Daniel Espinosa ("Easy Money") ein überaus spannendes Agentenspektakel, das zwar nicht immer logisch daherkommt, dafür aber die ambivalente Geschichte gekonnt mit realen Hintergründen verbindet. Denzel Washington überzeugt hier einmal mehr als böser Bursche, der bald klar macht, warum er bei dem perfiden Agentenspiel die Seite gewechselt hat.