Kurz bevor für ein renommiertes Streichquartett die neue Spielsaison beginnt, erklärt Cellist Peter seinen Mitmusikern, dass er an Parkinson leidet und wohl nicht weiterhin mitspielen kann. Für den ersten Violinisten Daniel, den zweiten Violinisten Robert und die Viola-Spielerin Jules, zudem Roberts Ehefrau, gerät die Welt aus den Fugen. Denn nach 25-jähriger gemeinsamer Karriere steht nun das Ende des Quartetts bevor. Außerdem treten nun weitere, bereits seit langem schwelende Konflikte offen zu Tage. Robert will endlich auch mal erste Geige spielen, wird dabei aber nicht von Jules unterstützt. Dann beginnt Daniel auch noch eine Affäre mit Roberts und Jules' Tochter ...

Regisseur und Drehbuchautor Yaron Zilberman schuf mit diesem Werk einen meist zähen Beziehungsreigen zwischen Musikern, deren Konflikte leider allzu oft unglaubwürdig und übertrieben daherkommen. Die Vollblutmusiker nimmt man den Darstellern zudem nur bedingt ab. So überzeugt etwa Christopher Walken eher als Professor denn als Cellist. Was bleibt: ein paar intensive Momente und ein paar Witzchen für Musik-Insider.



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