George, die junge, intellektuelle Tochter eines Schotten und einer Französin, verliebt sich in den Sommerferien in einem schottischen Dorf in den jungen einheimischen Gavin. Diese Liebe lässt die beiden ein Leben lang nicht mehr los, auch wenn George, zurück in Paris, studiert und eine emotionslose Sex-Affäre erlebt, während Gavin Fischer wird und die bodenständige Josie heiratet. Noch Jahrzehnte später - George ist geschieden und lebt mit ihrem Sohn an der amerikanischen Ostküste, Gavin ist Vater dreier Kinder und immer noch Fischer - halten sie an ihrer von den Nöten des Alltags unbelasteten Amour fou fest - bis zu Gavins Tod ...

Mit "Salz auf unserer Haut" verfilmte Andrew Birkin den gleichnamigen, 1988 erschienenen Bestseller der französischen Schriftstellerin, Journalistin und erklärten Feministin Benoîte Groult. Das Drehbuch zu dem reichlich kitschigen Liebesdrama, mit dem die Autorin überhaupt nicht zufrieden war, schrieb er in Zusammenarbeit mit Bee Gilbert. Von der möglichen Erotik, die der Geschichte innewohnt, kommt in diesem schmachtigen Romanzenschmalz nichts rüber. D'Onofrio als tumber Fischer wirkt selten dämlich und auch die Scacchi vermag diesem Senf keine Würze zu verleihen. So entstand lediglich Schmalz für unsere Augen. Zu den großen Erfolgen des Drehbuchautors Birkin gehörte übrigens die langwierige Adaption des legendären Patrick-Süskind-Romans "Das Parfum - Die Geschichte eines Mörders", die er 2006 erneut mit Produzent Bernd Eichinger verwirklichte.

Foto: Constantin