Irgendwo am Fusse des Himalaya in Nordindien: Aus einer dreijährigen Meditation erweckt wird Tashi von seinen Glaubensbrüdern aus der Einsiedelei zurück ins Kloster gebracht. Sobald er wieder zu Kräften gekommen ist, beginnt Tashi - ungeachtet des Gelübdes, sein Leben ausschließlich der spirituellen Entwicklung zu widmen - sexuelle Erfahrungen zu sammeln. Diese Gefühle überschneiden sich mit einer Reise in ein nahegelegenes Dorf, wo er bei der Zelebrierung des Erntedankfestes die wunderschöne Pema kennen lernt und sich in sie verliebt. Tashi verlässt das Kloster, um sie zu heiraten. Doch das ungewohnte, alltägliche Leben hält Anforderungen und Versuchungen für ihn bereit, die ihn an seinem eingeschlagenen Weg zweifeln lassen und ihn schließlich vor die Entscheidung stellen, zurück ins Kloster zu gehen oder das Leben in Samsara, der Welt, anzunehmen...

Eine ungewöhnliche Liebesgeschichte, von Pat Nalin ("Ayurveda") mit zum größten Teil unbekannten Darstellern in Szene gesetzt. Die Dreharbeiten in der bis zu 5000 Meter hoch gelegenen Region gestalteten sich äußerst schwierig: das Camp wurde komplett überflutet und die Crew musste für eine Woche evakuiert werden. Ein Generator-LKW stürzte in eine Schlucht, der Filmhund "Kala" verschwand und es war unmöglich ein "Double" aufzutreiben. Gerüchte eines bevorstehenden Krieges zwischen Indien und Pakistan kamen auf, als ein deutscher Tourist erschossen wurde. Zu guter Letzt wurden viele Mitarbeiter des Filmstabes von der "Höhenkrankheit" befallen und der Winter, der ein Fortführen der Dreharbeiten unmöglich gemacht hätte, rückte immer näher. Die Arbeiten wurden natürlich abgeschlossen, heraus kam ein Drama mit wunderschönen Bildern der unberührten Landschaft von Ladakh, das allerdings auch einige Längen aufweist.