Eine junge Italienerin kehrt mit ihrem Mann an den Ort ihrer Kindheit zurück. Sie besuchen die toskanische Etruskerstadt Volterra und das Haus, in dem Sandra aufwuchs. Hier kam es auch zur tragischen Trennung ihrer Eltern - ihr Vater kam ins KZ. In der Nacht taucht in dem unbewohnten Palazzo Sandras Bruder auf, dessen Liebe die Schwester stets ablehnte. Jetzt löst die Rückkehr Sandras eine Familientragödie aus ...

Die Vergangenheit gibt oftmals Rätsel auf, ein Phänomen, das Luchino Visconti in diesem wenig bekannten psychologischen Melodrama definierte. Sein zweites zentrales Thema: geschwisterlicher Inzest. Leider gehen viele spannende Momente in dem übermäßigen Symbolismus unter.

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