Sascha ist 19, schwul und heimlich in seinen Klavierlehrer verliebt. Das ist nicht das eigentliche Problem, zumal man in Köln das Schwulsein durchaus ausleben kann – wenn man denn sein Coming-Out hatte. Doch Sascha ignoriert alles: seine Mutter sieht ihn bereits als Konzertpianist, sein Vater, für den Homosexualität mehr ist als nur eine Schande, hat ihn fest für die Familienheimkehr nach Montenegro eingeplant. Außerdem erwartet die beste Freundin offenbar ganz andere Dinge von Sascha. Als dann auch noch der Klavierlehrer aus Köln fortziehen will, muss Sascha endlich Entscheidungen treffen ...

Wieder einer jener Filme aus Deutschland, die viel zu viel in eine Geschichte integrieren wollen. So muss es auch hier wieder ein Mann mit Migrationshintergrund sein, der seine Homosexualität nicht ausleben will. Das Ganze wird dann auch noch derart prätentiös verpackt, dass man eigentlich nach wenigen Minuten den Kinosaal lieber verlassen möchte. Gute Kinofilme sehen nun mal anders aus.



Foto: Edition Salzgeber