Der Angestellte einer Arbeitsagentur wird tot in einem brennenden Auto unweit von Schimanskis Wohnung gefunden. Sehr bald stellt sich heraus, dass der Mann ermordet wurde. Natürlich schaltet sich Schimanski ungefragt in die Ermittlungen ein und wird schon bald mit einem dichten Netz aus Arbeitslosigkeit, Hartz-IV-Problematik, illegalem Glücksspiel, Prostitution und Zukunftsängsten konfrontiert. Wie immer recherchiert der Ex-Kommissar mehr oder weniger auf eigene Faust - die Kollegen Hunger und Hänschen beschäftigen sich allerdings auch mit dem brisanten Fall ...

Den 14. Fall des ehemaligen "Tatort"-Kommissars Schimanski alias Götz George inszenierte Thriller- und Krimispezialist Torsten C. Fischer ("Tatort - Minenspiel", "Der Anwalt und sein Gast", "Doppeltes Dreieck"). Zwar packen Fischer und sein Koautor Lars Böhme reichlich Gesellschaftsprobleme in ihre Episode, aber es ist doch erstaunlich, wie frisch und fit der "Rentner" George daherkommt, der dem Krimi einmal mehr seinen unverwechselbaren Stempel aufdrückt.

Foto: WDR/Uwe Stratmann