Zweiter Weltkrieg. 18. April 1942. Pazifischer Ozean. Admiral Yamamoto erhält die Nachricht vom Angriff amerikanischer Bomber auf Tokio und bereitet einen Gegenschlag vor. Die amerikanischen Befehlshaber indes rechnen damit, daß die Japaner das Bombardement ihrer Hauptstadt nicht auf sich beruhen lassen wollen. Kapitän zur See Matt Garth Rochefort vom Marine-Geheimdienst ist mit den Befürchtungen seiner Vorgesetzten bestens vertraut und mit der Auswertung kriegswichtiger Informationen beauftragt. Sohn Tom dagegen hat andere Sorgen. Er will die in den USA geborene Japanerin Haruko Sakura heiraten. Doch die US-Behörden stellen sich quer. Das Mädchen wird verhaftet. Inzwischen bewegen sich die feindlichen Flotten unaufhaltsam aufeinander zu. Bei den Midway-Inseln rappelt's schließlich im Karton.

Wie in den US-Kriegsfilmen "Der längste Tag" oder "Die Brücke von Arnheim", die Schlachten der Alliierten im Zweiten Weltkrieg schildern, sind auch hier überdurchschnittlich viele Hollywood-Stars vertreten. Für amerikanische Schauspieler galt es lange Zeit als Auszeichnung in mehr oder minder gewaltverherrlichenden Weltkrieg-II-Schinken mitspielen zu dürfen. Jack Smights Streifen "Schlacht um Midway" attestierte das "Lexikon des Internationalen Films" immerhin eine "vergleichsweise sachliche Darstellung" der Ereignisse: Die Japaner verloren vier Flugzeugträger. Tausende Soldaten wurden auf beiden Seiten getötet.