In Hamburg bekommt der Anfang 20-jährige Henning kein Bein auf den Boden. Es klappt zwar mit den Mädchen, aber immer nur so eben. Irgendwann lassen sie den ewig abgebrannten Henning einfach stehen. Als ihn ein ziemlich windiger Kurierauftrag nach München verschlägt, scheint der Stenz dort ohnehin besser aufgehoben. Und schon bald hat er die Sehnsucht von Barfrau Indira geweckt, sondern auch das sehr handfeste Interesse von Sina, einem verwöhnten Töchterchen, das ihn kurzerhand entführen lässt, um seine virilen Qualitäten ungeteilt genießen zu können. Franz , der wohlhabende Vater von Sina, lässt sich nicht lumpen und spendiert Henning einen schnellen Wagen. Aber der hat schnell raus, wie er München Gutes tun und seinen Lebensunterhalt bestreiten kann. Gemeinsam mit seinen Herzdamen, zu denen noch die impulsive Sheila stößt, gründet er eine Freundschaftsagentur für alle Fälle und geht mit dem illustren Motto "Ein Hamburger rettet München" höchst erfolgreich an die Lokalpresse ...

Ein Erotikfilm von Regisseur und Drehbuch-Autor Klaus Lemke ("Die Ratte"), der allerdings mehr verspricht, als er halten kann. Mit dürftigen wie hölzeren Dialogen und schlechten Schauspielern besetzt, kann dieser Low-Budget-Streifen zu keiner Zeit überzeugen. Zwar gelingt dem Kamerateam Paulo da Silva und Reinhard Eggersdorfer das ein oder andere schöne Bild, doch was nützt dies, wenn die Chemie zwischen den Darstellern nicht stimmt. Noch dazu ist die Geschichte eines junges Mannes, der in München unter dem Slogan "Ich bin dein Freund" zum Womanizer wird, zu unglaubwürdig und überspitzt in Szene gesetzt. Da nützen auch die attraktiven weiblichen Darsteller, die mit ihren wohl geformten Körperansichten nicht geizen, rein gar nichts.

Foto: ZDF/Klaus Lemke