Die Berliner Lehrerin Anna Wiegand übernimmt die Leitung der Grundschule eines beschaulichen Schwarzwalddorfes. Doch der Versuch der engagierten Pädagogin, frischen Wind in den eingefahrenen Schulalltag zu bringen, stößt bei ihren sturen Kollegen in der Provinz auf wenig Gegenliebe. Als Anna sich auch noch mit der Lokalgröße, dem Grafen Alexander von Schönberg, anlegt, bei dessen Tochter sie eine lange vertuschte Leseschwäche aufdeckt, bringt sie auch ihn endgültig gegen sich auf. Gemeinsam mit den anderen besorgten Eltern und dem gesamten Schulkollegium solidarisiert sich Graf Schönberg gegen Annas Lehrmethoden. Anna steht jedoch zu ihrer Überzeugung. Nun droht sogar die Schließung der Schule ...

Kitsch as Kitsch can! Anders kann man das, was Regisseur Martin Keusch ("Sehnsucht nach Liebe", "Im Netz der Lüge") nach dem Drehbuch von Claudia Kaufmann ("Gletscherblut" hier auftischt, nicht umschreiben. Engagierte Großstädterin zieht aufs rückständige Dorf, ihr Erzfeind steht natürlich heimlich auf die Neue, die sich neben ihren beruflichen Problemen auch noch mit der heranwachsenden Tochter herumschlagen muss. Hier wird tatsächlich kein Klischee ausgelassen, alles ist vorhersehbar und am Ende haben sich natürlich alle lieb!

Foto: ARD/Degeto/Silvie Kühne