Im Paris um die Jahrhundertwende verliebt sich der etwa 50jährige Emile Clément, der Chef eines Filmstudios, Hals über Kopf in seine neue, junge Hauptdarstellerin. Doch die interessiert sich mehr für Cléments Adoptivsohn Jacques. Zwischen beiden entspinnt sich eine zarte Liebesgeschichte, bis Jacques erfährt, dass Emile Madeleines Beschützer und in sie verliebt ist. Schweren Herzens entschließt er sich, die Beziehung abzubrechen. Doch beim Anschauen einer Liebesszene mit Jacques und Madeleine, die im Studio gedreht wird, begreift Emile, dass er zu alt ist und überlässt den jungen Leuten das Feld.

René Clair bleibt untrennbar mit der ersten Blüte des französischen Films verbunden und gilt als Großmeister des poetischen Realismu. 1947 drehte er diese wunderbare Liebeserklärung ans Kino: Das Ergebnis ist eine amüsante, ironisch aufgearbeitete Liebesgeschichte, die die Anfänge des Kinos um die Jahrhundertwende zeigt.

Foto: StudioCanal