Das Ferkel Wilbur ist etwas zu klein geraten und findet keinen Platz mehr an Mutters Zitzen. Deshalb will es der Farmer frühzeitig ins Schlachthaus schicken. Doch er hat die Rechnung ohne seine Tochter Fern gemacht. Die nimmt sich des Ferkels an und will den Kleinen groß ziehen. Im Stall wird Wilbur von den Mitbewohner nur mit Verachtung gestraft. Lediglich die Spinne Charlotte kümmert sich um das Ferkel. Mit ihren in kunstvollen Netzen versteckten Botschaften macht Charlotte den Kleinen Wilbur schließlich zu einem Star...

Die Ähnlichkeiten zu "Ein Schweinchen namens Babe" sind überdeutlich. Auch in Gary Winicks ("Tic Code", "30 über Nacht") Realverfilmung des Kinderbuchklassikers "Charlottes Netz" von E.B. White weiß man oft nicht, wo Tierdressur endet und Animation anfängt. Durchaus gut gemacht, zielt dieser menschliche Tierfilm aber in seiner triefenden Schmalzigkeit und der hanebüchenen Naivität in Bezug aufs Farm-Leben eher auf ein ganz junges Publikum.

Foto: UIP