Japan im 16. Jahrhundert. Der skrupellose Fürst Hideyoshi ernennt Oribe Furuta zu seinem neuen Teemeister, nachdem er dessen Lehrer Rikyu wegen politischer Differenzen zum Selbstmord gezwungen hatte. Doch auch Oribe gerät in Konflikt mit den strengen Regeln des kaiserlichen Hofes. Er strebt nach künstlerischer Unabhängigkeit; die schöne Prinzessin Goh teilt sein Freiheitsbedürfnis und gemeinsam planen sie eine Revolution, die Oribe jedoch mit seinem Leben bezahlen muss.

Hiroshi Teshigahara drehte dieses beeindruckende Werk als direkte Fortsetzung seines Films "Rikyu, der Teemeister", der zwei Jahre zuvor in Japan ein großer Erfolg gewesen war. Obwohl "Seide und Schwert" ein Historienfilm ist, steht im Mittelpunkt eine moderne Frau, die frei und unabhängig ist. Sie kämpft für die Utopie der Freiheit, in der Kunst wie auch in der Politik.