Reporterin Hildy Johnson plant ein neues Leben als Hausfrau und Mutter an der Seite eines Versicherungsberaters. Doch ihr Exmann, der Zeitungsherausgeber Walter Burns, überredet sie zu einem letzten Auftrag: Hildy soll den zum Tode verurteilten Earl Williams interviewen und dem umstrittenen Fall auf den Grund gehen. Für Hildy scheint eine exklusive Story zum Greifen nahe, als Earl aus dem Gefängnis flieht und in ihrem Büro Schutz sucht. Sie versteckt ihn vor Polizei und Reportern und ruft Walter zu Hilfe. Bald spitzen sich die Ereignisse zu...

Die Story basiert auf dem Bühnenstück "The front page" von Ben Hecht und Charles MacArthur, das seit 1931 vielfach verfilmt wurde (eine der bekanntesten Version ist wohl Billy Wilders "Extrablatt" von 1974 mit Walter Matthau und Jack Lemmon). Howard Hawks inszenierte den Stoff als quirlige Screwball-Komödie. Die rasanten verbalen Gefechte der Protagonisten tragen den Film. Erstmals kommt hier die Technik des sich überlappenden Dialogs zum Einsatz, bei dem die Darsteller einander permanent ins Wort fallen. So ironisiert der Film genregemäß das Verhältnis der Geschlechter, übt aber unterschwellig auch Kritik an einem korrupten Rechtssystem und stellt die Berichterstattung der Skandaljournalisten in Frage.