Die junge Griechin Anna, die mit ihrem Hund in einer kleinen Einzimmerwohnung wohnt, ist allein, aber nicht einsam. Sie hat ihren eigenen Weg gefunden, um sich wohl und zufrieden zu fühlen. Sie hat Arbeit, und sie liebt ihren Hund Manu, der ihr bester Freund ist. Als Manu plötzlich stirbt, zerfällt Annas kleines Universum in Stücke, sie verliert die Kontrolle über ihr Leben. In der Nähe ihrer Wohnung lebt eine Familie, zu der Anna nun verzweifelt Kontakt sucht. Sofia, ihr Mann Stathis und die beiden Kinder sind für Anna der Inbegriff einer glücklichen Familie. Ihr Anblick nimmt Anna gefangen, sie will unbedingt dazugehören, und für eine Weile gelingt ihr das auch. Sofia hat Verständnis für die seltsame junge Frau, die nach dem Tod ihres Hundes so verstört ist. Doch in ihrer Sehnsucht nach Zugehörigkeit beginnt Anna, ihr ganzes Leben um die Familie herum zu organisieren und sie geradezu zu verfolgen ...

Die aus Athen stammende Filmemacherin und Produzentin Penny Panayotopoulou drehte diese einfühlsam in Szene gesetzte wie herzzerreißende Geschichte um eine selbstbestimmte Frau, die erst durch den Tod ihres Hundes bemerkt, wie einsam sie eigentlich ist - und dass sie sich nur selbst aus dieser Isolation befreien kann. Betont langsam inszeniert, lässt Panayotopoulou ihren Protagonisten viel Zeit, ihre Stimmungen ohne viele Worte zu zeigen, dabei unterstützt sie Kameramann Giorgos Michelis mit seiner langen Einstellungen.

Foto: ZDF