Beziehungsmüde von ihrer Liaison mit dem eintönigen Werbechef Max trifft Gilda auf die beiden befreundeten (Lebens-)Künstler George und Tom. Sie verliebt sich gleich in beide, in den Dramaturgen und den Maler, und statt sich für einen zu entscheiden, entsteht eine turbulente Dreiecksgeschichte. So wird sie die Künstlermuse und lässt die muffige Bürgerlichkeit ihrer alten Beziehung weit hinter sich. George und Tom setzen ihrerseits dank Gilda zu künstlerischen Höhenflügen an. Beide haben sukzessive Erfolg, sind auf Tournee, aber von der Abwesenheit des einen profitiert jeweils der andere in der Gunst von Gilda. Das Beziehungsdreieck verschiebt sich jedes Mal aufs neue.

Eine überaus witzige Dreiecksgeschichte, von Ernst Lubitsch mit bravourös aufspielenden Hauptdarstellern nach dem Bühnenstück von Noel Coward inszeniert. Wie viele seiner Komödien zeichnet sich auch diese Regiearbeit durch den frivolen Umgang mit Sex und den Geschlechterbeziehungen aus, ohne vulgär oder gar pornographisch zu wirken. Diese Art des Dialogs wurde als "Lubitsch-Touch" weltberühmt, "Serenade zu dritt" ist ein Paradebeispiel dafür.