Eigentlich führt Shohei ein geregeltes Leben. Er hat eine Frau, eine Tochter und einen Job, der es ihm ermöglicht, das eigene Häuschen abzubezahlen. Doch wenn Shohei abends mit der Straßenbahn nach Hause fährt, sieht er häufig eine traurige Schönheit am Fenster einer Tanzschule stehen. Von der Frau fasziniert gibt Shohei schließlich dem Drang nach, die mysteriöse Frau am Fenster kennenzulernen. Er trägt sich als Schüler in die Tanzschule ein und entdeckt schon bald die Faszination des Tanzens. Doch er hält seinen Tanzunterricht vor der Familie versteckt und so kommt es bei einem Tanzwettbewerb zu einem schicksalsweisenden Zwischenfall...

Recht zäh beginnend, entwickelt der Film dann aber eine faszinierende Eigendynamik, der man sich nur schwer entziehen kann, zumal der Regisseur auch ein großes Gespür für die Lust zum Tanzen verbreitet. Besonders gut sind die vielen lebensechten, wie skurrilen Nebenfiguren der Geschichte. Insgesamt ist dies eine angenehme Abwechslung im Einerlei der Kinolandschaft.