Der rechtschaffene, adrette Londoner Waffenhändler Jonathan reist auf der Suche nach neuen Geschäftspartnern in den Wilden Westen. Er wird auf seinem Weg in den Ort Fractured Jaw, auch 'Gebrochener Kiefer' genannt, von Indianern überfallen, jedoch verschonen ihn geschickte Verhandlungen vor dem sicheren Tod. In dem Städtchen erwarten ihn kaum angenehmere Zustände, denn die Bewohner sind eher schroffer Natur. Jonathans Versuch mit der schießwütigen Bardame Kate anzubandeln, ist mäßig erfolgreich. Um sie von sich zu überzeugen, lässt er sich daher überreden, das Amt des Sheriffs zu übernehmen. Vielen dominanten Einwohnern ist der Engländer ein Dorn im Auge, allein die Indianer stehen ihm bei. Und Jonathan ist der tödliche Ernst der Lage nicht bewusst ...

Ein witziger wie gekonnt inszenierter Spaß von Regielegende Raoul Walsh, der mit "Sheriff wider Willen" an seine früheren Genrearbeiten wie "Sein letztes Kommando", "Schmutzige Dollars" oder "Der Herr der Silberminen" anknüpfte. In dem britischen Charakterdarsteller Kenneth More ("Es begann in Moskau", "Luftschlacht um England" fand Walsh die Idealbesetzung für die Rolle des umtriebigen Jonathon Tibbs. An seiner Seite: Sexbombe Jane Mansfield als schießwütige Bardame.

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