Holmes' ehemaliger Studienfreund Sebastian Wilkes der mit großem Erfolg als Investment-Banker arbeitet, bietet den Meisterdetektiv um Hile: In seiner Bank kam es zu einem merkwürdigen Einbruch, bei dem zwar nichts gestohlen, dafür aber ein Gemälde bedrohlich entstellt und ein geheimnisvolles Zeichen an einer Wand hinterlassen wurde. Holmes und sein Helfer Dr. Watson finden heraus, dass die Drohung offenbar an den Hongkong-Experten des Geldinstituts gerichtet war - der kurz darauf ermordet in seiner Wohnung aufgefunden wird. Die rätselhaften Umstände der Tat wecken Holmes' Neugierde, umso mehr, als kurz darauf ein Journalist unter ähnlich mysteriösen Vorzeichen ums Leben kommt ...

Nach "Sherlock - Ein Fall von Pink" ist dies die zweite Episode der dreiteiligen ersten Staffel britischen Reihe um den moderen Sherlock Holmes alias Benedict Cumberbatch. Von Regisseur Euros Lyn ("George Gently - Der Unbestechliche - Kalte Rache") überzeugend inszeniert, ermittelt der beliebte Detektiv hier nicht im viktorianischen, sondern im modernen London. Die fintenreiche Story von Steve Thompson, die Motive aus Arthur Conan Doyles "The Valley of Fear" und "The Dancing Men" nutzt, sorgt für beste Unterhaltung.

Foto: ARD/Degeto/BBC/Hartswood Films