London in der Gegenwart: Innerhalb kurzer Zeit werden in der Themse-Metropole mehrere Leichen gefunden. Die Personen kannten sich nicht und waren offensichtlich durch nichts miteinander verbunden - außer, dass sie scheinbar alle auf die gleiche Weise Selbstmord begingen. Inspector Lestrade von Scotland Yard steht vor einem Rätsel. Sein Instinkt sagt ihm jedoch, dass es sich bei den Fällen um mehr handelt als profane Suizide. Da er und seine Leute allein nicht weiterkommen, rufen sie jenen Mann zu Hilfe, der sie schon oft bei der Aufklärung vermeintlich unlösbarer Fälle unterstützt hat: Sherlock Holmes. Mit seinem neuen Mitbewohner Dr. Watson beginnt er sogleich mit den Ermittlungen ...

Regisseur Paul McGuigan ("Lucky Number Slevin", "Gangster No. 1") inszenierte diese moderne Variante frei nach Sir Arthur Conan Doyle, dem diese spannende Frischkur sicherlich gefallen hätte. Auch wenn der viktorianische Held hier durch die heutige Themse-Metropole streift, wird der Geist von Doyles Geschichte durchaus getroffen. Der britische Charakterdarsteller Benedict Cumberbatch ("Hawking - Die Suche nach dem Anfang der Zeit", "Abbitte") schlüpfte ab 2010 in die Rolle des legendären Detektivs und tritt damit die Nachfolge so populärer Vorgänger wie Basil Rathbone, Peter Cushing und zuletzt Robert Downey jr. an. Die Rolle des Dr. Watson in der TV-Adaption übernahm Martin Freeman ("Shaun of the Dead", "Hot Fuzz - Zwei abgewichste Profis"), der für sein Spiel 2011 mit dem BAFTA TV Award als bester Nebendarsteller ausgezeichnet wurde.