Durch die zahlreichen, von ihm auf brillante Weise gelösten Kriminalfälle ist Sherlock Holmes zu einem regelrechten Medienstar geworden. Einerseits missfällt dem arroganten Ermittler die Aufmerksamkeit, andererseits schmeichelt die Bewunderung seiner Eitelkeit. Unterdessen bereitet Holmes' Erzfeind Nemesis Moriarty einen teuflischen Plan vor. Es beginnt damit, dass er drei spektakuläre Coups auf einmal durchführt: Trotz eindeutiger Beweislage wird Moriarty später vor Gericht freigesprochen – nur um erneut zuzuschlagen …

Auch die letzte Folge der zweiten Staffel (nach "Sherlock - Ein Skandal in Belgravia" und "Sherlock - Die Hunde von Baskerville") dieser modernen Variante von Sir Arthur Conan Doyles Ermittler überzeugt. Nach dem fulminanten Ende erwartet man mit Heisshunger die Fortsetzung. Regie führte dieses Mal Toby Haynes ("Doctor Who"), der nach dem Buch von Steve Thompson seinen ersten "Sherlock"-Fall gekonnt in Szene setzte. Als literarische Vorlage nutzte Thompson die 1893 erschienene Kurzgeschichte von Sir Arthur Conan Doyle, der seinen Detektiv mit dieser Geschichte eigentlich sterben lassen wollte, da Doyle das Verfassen der Sherlock-Holmes-Geschichten zu aufwändig erschien. Doyle liess sich später jedoch von seinen Verlegern überreden (gegen ein hohes Honorar natürlich), die Geschichte seinen berühmten Detektivs fortzuschreiben.

Foto: ARD/Degeto/BBC/Hartwood Films 2012