London November 1902: Meisterdetektiv Sherlock Holmes lebt zurückgezogen im Ruhestand, als ihn sein einstiger Partner Dr. John Watson noch einmal zur Aufklärung eines Falles heranzieht, der die privilegierte Oberschicht erschüttert: Die Leiche eines jungen Mädchens wird aus der Themse gezogen. Zuerst hält man die Tote für eine Prostituierte, doch der Seidenstrumpf, mit dem sie geknebelt wurde, deutet darauf hin, dass es sich um eine Aristokratin handelt ...

Ein stummungsvoll inszenierter Krimi von Simon Cellan Jones ("Für alle Fälle Fitz - Tod eines Knaben"), frei nach Sir Arthur Conan Doyle. In der Rolle des Meisterdetektivs überzeugt Rupert Everett, Ian Hart verkörpert gekonnt Dr. Watson. Die ersten Sherlock-Holmes-Filme entstanden übrigens bereits Anfang des 20. Jahrhunderts, einer der ersten Adaptionen inszenierte Rudolf Meinert bereits 1914 mit "Der Hund von Baskerville". 1922 verkörperte dann John Barrymore den Superdetektiv, seit 1939 glänzte dann der sonst auf Schurkenrollen abonnierte Basil Rathbone gleich in mehreren Holmes-Filmen. Und bereits 1937 hatte auch Deutschland seinen Holmes, den Hans Albers in "Der Mann, der Sherlock Holmes war" darstellte. In den Fünfziger- und Sechzigerjahren schlüpfte schließlich Peter Cushing mehrfach in die Rolle des Meisterdetektivs. Danach entstanden weitere Adaptionen mit Christopher Lee, Jeremy Brett, Ian Richardson, Christopher Plummer sowie Peter O'Toole.