In den 50er Jahren walzen jeden Abend sowjetische Traktoren die lettische Küste - damals Grenze der UdSSR - platt, damit jede Spur sofort erkannt werden kann. Denn schließlich lauert der Feind überall! Dann finden eines Morgens Soldaten einen Frauenschuh am Strand. Sofort dröhnen die grellen Alarmsirenen übers Land und die Militärs suchen im Dorf nach subversiven Elementen, gemeint ist damit natürlich die Trägerin des tückischen Objekts...

Die lettische Dokumentarfilmerin gibt mit ihrem Spielfilmdebüt mit lakonischem Humor die hirnrissigen Auswüchse des Kalten Krieges der Lächerlichkeit preis. Ohne viel Worte und mit eindringlicher Schwarzweiß-Fotografie gelingt ihr ein imposantes Zeitbild.