Polizei-Detective Mitch Preston will in einer Undercover-Aktion einen Dealer-Ring auffliegen lassen. Sein Kollege Trey Sellars beobachtet die Sache, versteht sie natürlich falsch und platzt mitten hinein. Als dann auch noch ein TV-Team aufkreuzt, sieht Preston rot und zerschießt eine Kamera. Das aber findet die Produzentin Chase Renzi so cool, dass sie ihm eine eigene Reality-Show spendieren will. Bedingung: Ausgerechnet Chaot Sellars soll sein Partner sein. Der hat ohnehin Ambitionen zum Schauspieler und legt sich entsprechend ins Zeug. Preston dagegen findet die Dauerpräsenz der Kameras äußert lästig; er möchte viel lieber den ultragefährlichen Gangster Vargas festnageln.

In den USA zog sich das Buddy-Movie von Tom Dey ("Shang-High Noon") einige Kritikerschelte zu, und auch die Einspielergebnisse am Box Office waren trotz geballter Star-Power ziemlich mau. Wer nun eine Katastrophe von Film erwartet, wird freilich angenehm enttäuscht sein, denn es gibt wirklich Schlimmeres. Sicherlich ist Tom Deys Cop-Komödie kein großer Wurf. Aber das will sie auch nicht sein. Die Story ist dünn, aber das ganze lebt ohnehin mehr vom Kontrast Murphy und De Niro. Witzig ist der selbstironische Auftritt von Ex-Enterprise-Chef William Shatner als er selbst in der Funktion eines TV-Regisseurs, der sich über Prestons (=De Niros!) extrem dürftige Schauspielkunst beklagt. Ergibt alles in allem passable Unterhaltung mit vielen Schießereien, Autostunts und den üblichen Zutaten halt.

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