Diejunge Maïté besucht zweimal pro Woche ihren Mann im Gefängnis. Unter den anderen Besuchern ist ein Mann, der vorgibt, seinen ebenfalls einsitzenden Bruder zu besuchen. Die beiden beginnen eine Affäre. Doch Maïté weiß nicht, dass der Liebhaber Gefängniswärter ist. Der wurde von ihrem Mann angestiftet, stellvertretend für ihn mit ihr zu schlafen und ihm Bericht zu erstatten ...

Der Ex-Journalist Jean-Pascal Hattu, Mitte der Neunzigerjahre Regieassistent von André Téchiné bei der Produktion von "Wilde Herzen" und "Diebe der Nacht", legte mit diesem Beziehungsdrama sein Langfilmdebüt vor. Nach einem Drehbuch, das er zusammen mit Gilles Taurand ("Der Glücksritter vom Roten Meer", "Das schöne Mädchen") und Guillaume Daporta verfasste, gelang Hattu eine ungewöhnliche Dreiecksgeschichte, in der sich Valérie Donzelli ("Das schöne Leben", "Zärtliche Seelen") zwischen dem Mann, der sie liebt, und jenem, der sie befriedigt, verirrt. "Sieben Jahre" war auf dem Venedig Film Festival 2006 sowie unter anderem auf dem Toronto International Film Festival 2006 vertreten. Donzelli wurde für die Rolle der Maïté auf dem Seattle International Festival 2007 und auch auf dem Valencia Festival of Mediterranean Cinema 2007 mit dem Preis für die beste weibliche Darstellerin ausgezeichnet.

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