Eher durch Zufall entdeckt die Gewerkschafterin Karen Silkwood, dass es in der Plutoniumfabrik, in der sie arbeitet, immer wieder zu kleineren Zwischenfällen kommt, die allerdings von der Geschäftsleitung heruntergespielt werden. Als sie diese Fälle in der örtlichen Presse veröffentlichen will, wird sie schon bald von dunklen Hintermännern drangsaliert und absichtlich einer erhöhten Strahlung ausgesetzt ...

Der Fall aus dem Jahre 1974 ist authentisch. Die echte Karen Silkwood arbeitete für den amerikanischen Plutonium-Hersteller Kerr McGee und entdeckte, dass ihr Arbeitgeber die Sicherheitsbestimmungen für das Personal rücksichtslos verletzte. Karen und ihre Kollegen erlitten schwere gesundheitliche Schäden durch radioaktive Strahlung. Die junge Frau stellte eine Mappe mit belastendem Material zusammen, die sie einem Reporter der "New York Times" übergeben wollte. Doch dazu kam es nie, Karen verunglückte unterwegs zu dem Treffen tödlich mit dem Auto. Mike Nichols machte daraus einen packenden Thriller mit Starbesetzung. Die Familie Silkwood erhielt seinerzeit übrigens zehn Millionen Dollar Entschädigung, die Fabrik wurde geschlossen.

Foto: Scotia