Schon zu Lebzeiten als Heiliger verehrt, stellt sich Simon zur Selbstkasteiung auf eine Säule in der Wüste. Von vielen belächelt, versucht auch der Teufel in unterschiedlichen Gestalten Simon zum Verlassen der Säule zu bewegen...

Die Geschichte dieses Films geht auf einen Heiligen zurück, der in Syrien von 390 bis 459 lebte, und der das Gelübde ablegte, die Spitze einer Säule nicht zu verlassen; in der Tat verbrachte er die letzten 37 Jahre seines Lebens auf einer Säule thronend. Die letzte Szene versetzt Simon in die Gegenwart, in ein New Yorker Tanzlokal. Buñuel gelang eine wunderbare, episodenhafte Allegorie und Parodie einer Heiligenlegende mit einer Fülle surrealistischer Elemente.