Produzent Jason Blum ist dafür bekannt, mit geringem Budget überraschend gute Horrorfilme hervorzubringen. Nach "Paranormal Activity" und "Insidious", die beide eine Fortsetzung erhielten, ist nun "Sinister" an der Reihe. Nachdem der Streifen 88 Millionen Dollar einspielte und lediglich drei Millionen Kosten verursachte, war ein Sequel fast schon die logische Konsequenz.

Verflucht

Wer des Öfteren Horrorfilme schaut, wird mit der Theorie vertraut sein: Wenn eine Familie in ihrem Haus ermordet wird, gilt dieses danach als verflucht, da die Geister der Toten dort keine Ruhe finden. Das müssen in "Sinister 2" auch bald Courtney (Shannyn Sossamon) und ihre Kinder Dylan (Rober Sloan) und Zack (Dartain Sloan) feststellen.

Eigentlich wollten sie in ihrem neuen Zuhause endlich ein glückliches Leben führen, waren sie doch auf der Flucht vor Courtneys gewalttätigem Exmann. Die hoffnungsvollen Zukunftspläne finden jedoch ein jähes Ende, als die in dem verfluchten Gemäuer gefangenen Dämonen Bekanntschaft mit den neuen Bewohnern machen.

Schuldig

"Sinister 2" ist nicht mehr so unschuldig wie der erste Teil. Konnte dieser noch im Found-Footage-Stil, vermischt mit 80er-Jahre "Haunted House" punkten, sieht die Fortsetzung um einiges professioneller aus und wird damit von der Hommage zum modernen "standard"-Horrorfilm.

Einige stilistische Tendenzen zum Original sind aber erkennbar. An den trashigen Charme des Vorgängers kann "Sinister 2" zwar nicht anknüpfen. Trotz breitgetretener Story und modernem Stil fesselt und schockiert der Streifen aber. Und durch die vielen Effekte ist "Sinister 2" auch richtig schön anzusehen.

Sehen Sie hier den Trailer zu "Sinister 2 - Achtung, spielende Kinder!":