Die beiden Freundinnen Marie, eine Dänin, und Sophie, eine Irin, reisen ohne Ziel als Hilfskräfte auf Schiffen durch die Welt. In Schottland werden sie eines nachts im betrunkenen Zustand ausgeraubt. Ohne finanzielle Mittel lässt sich Marie von ihrer Freundin überreden, für einen Lord als Leihmutter einen Erben auszutragen. Als Sophie dann bei einem Unfall ums Leben kommt, zweifelt die inzwischen hochschwangere Marie an ihrem seltsamen Job und flieht vor den Eltern ihres ungeborenen Kindes. Doch die schicken ihren adretten Tierarzt hinter der Schönen her, der sich prompt in sie verliebt...

Einst überzeugte der dänische Regisseur Søren Kragh-Jacobsen mit brillanten Kinderfilmen wie "Eine ungewöhnliche Entführung", "Goldregen" und "Die Insel in der Vogelstraße". Mit diesem völlig überkonstruierten Drama hat er sich und dem Publikum allerdings keinen Gefallen getan. Zwischen Märchen und Sozialstudie stolpern die Protagonisten von einer unglaubwürdigen Situation in die nächste. Da nütz auch die gute Leistung von Iben Hjejle wenig. Mit ihr arbeitete Kragh-Jacobsen übrigens schon in seinem Dogma-Film "Mifune" zusammen.

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