Rußland im Jahre 1917. Während ein Filmteam am Schwarzen Meer ein Melodram dreht, bricht in Moskau die Revolution aus. Produzent Jushakow hat mit Politik freilich nichts am Hut: Er will nur möglichst flott den Film beenden und sich dann nach Paris absetzen. Die junge und schöne Olga, der von allen geliebte Star der Produktion, lässt sich davon nicht beeindrucken und besteht auf ihre künstlerischen Ideale. Mit der Zeit erkennt der Produzent, dass er es sich mit seinem unpolitischen Verhalten zu leicht macht...

Der melodramatische Titel "Sklavin der Liebe" ist bewußt kitschig und spiegelt die Schmalzigkeit des Melodrams, das da in Zeiten politischen und geschichtlichen Umbruchs entsteht, losgelöst von jeder Realität. Michalkow zeichnet nicht nur mit viel Liebe das nostalgische Porträt einer vergangenen Epoche; in seinem unterhaltsamen Film zeigt er auch, daß sich der einzelne vor einer politischen Stellungnahme nicht immer drücken kann.