Der in Kanada lebende Engländer Alex Hughes nimmt auf der Fahrt zur Mutter seines verstorbenen Sohnes eine Anhalterin mit. Als die 19-Jährige bei einem tragischen Unfall in seinem Auto stirbt, will Alex die Todesnachricht der Mutter selbst überbringen. Doch Linda erweist sich als Autistin, die ihre Gefühle offenbar nicht zeigen kann. Um ihr den Verlust der Tochter zu erleichtern, erklärt er sich bereit, einige Tage bei ihr zu wohnen, um ihr zu helfen. Dann verliebt er sich auch noch in deren hübsche Nachbarin Maggie (Carrie-Anne Moss, Foto). Auf die wiederum hat es auch Polizist Clyde abgesehen. Er forscht in Alex' Vergangenheit und findet ein finsteres Kapitel ...

Dank der starken Hauptdarsteller verzeiht man diesem ungewöhnlichen Drama von Marc Evans die ein oder andere Länge. Vor allem Sigourney Weaver als Autistin und Alan Rickman als Misanthrop bieten hier schauspielerische Glanzleistungen. Dass Evans sonst eher dem Horrorfilm zugeneigt ist, ist hier nicht zu spüren, denn er behandelt seine Figuren und deren extremen Emotionen äußerst sensibel.

Foto: Kinowelt