Edward Snowden (Joseph Gordon-Levitt) arbeitet als IT-Spezialist und führt ein ruhiges wie beschauliches Leben mit seiner Freundin Lindsay (Shailene Woodley).

Als er jedoch entdeckt, dass die NSA und andere Geheimdienste weltweit das Internet benutzen, um die Privatsphäre der Menschen auszuspionieren, kann er nicht länger schweigen. Mehrere Tausend Dokumente stützen seine Thesen.

Der Preis für sein Weg an die Öffentlichkeit ist hoch: Er und seine Freundin müssen ins Exil nach Russland fliehen, immer auf der Hut vor Mitgliedern der US-Regierung, die ihn in Gewahrsam nehmen wollen.

Kein Anspruch auf Authentizität

Obwohl Regisseur und "Oscar"-Preisträger Oliver Stone ("Geboren am 4. Juli", 1989) in seinem Film den Roman "Time of the Octopus" von Anatoly Kucherena und das Sachbuch "The Snowden Files" von Luke Harding adaptiert, betont er, dass der hintergründige und hochspannende Film der erste fiktionale Streifen über Edward Snowden ist, der auf den "Oscar"-prämierten Dokumentarfilm "Citizenfour" und den ARD-Breitrag "Jagd auf Snowden" folgen.

Gedreht wurde der Film mit einem geschätzten Budget von 50 Millionen US-Dollar größtenteils im Februar 2015 in den Bavaria Studios in München sowie an Originalschauplätzen in Hongkong und in den USA, da amerikanische Filmstudios das Drehbuch aufgrund des sehr heiklen Themas durchweg ablehnten.

Stone flog nach Beendigung des Drehs persönlich nach Russland, um Snowden eine frühe Fassung seines Werks zu zeigen. Dieser war überzeugt von Joseph Gordon-Levitts Darstellung. Zudem ist er der Meinung, dass so sein Anliegen am besten öffentlich gemacht werden könne.

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