In einer Vollmondnacht werden die Uhren wieder einmal auf Sommerzeit umgestellt. In den folgenden Stunden kreuzen sich die Lebenswege von 13 Menschen, deren Alltag aus den Fugen geraten ist. Das Ganze bildet den Rahmen für Absonderliches, Tragisches und Komisches.

Eine hervorragende Schauspielerriege versöhnt mit der gelegentlich etwas hektischen Machart. Lelouche, der seit über 40 Jahren Filme dreht, realisierte seinen 31. Film in 31 Tagen Drehzeit und ließ selbst seine Darsteller bis zum Schluß im Unklaren über den Handlungsablauf. Sein spielerischer Balanceakt zwischen Mystik und Emotionen erzählt viele kleine Geschichten über das Leben, die Liebe und den Tod. Seine melancholisch getönte Heiterkeit überträgt sich mehr und mehr auf den Betrachter, der schnell in den Sog des facettenreichen Geschehens hineingezogen wird.