Sodom und Gomorrha, den berühmtesten und ältesten Orten des Lasters, drohen vom kriegerischen Wüstenstamm der Hedamiter Gefahr. Deswegen verbündet sich Bera, die schöne und kalte Königin Sodoms, mit den Hebräern, die vor den Toren der Stadt ein friedliches Leben führen. Lot, ihr Anführer, willigt in das Bündnis ein. Mit Geschick und List wird der Feind besiegt. Doch dabei fällt die Lagerstätte der Hebräer den Flammen zum Opfer. Bera bietet dem nunmehr heimatlos gewordenen Volk bereitwillig Zuflucht in Sodom. Die Hebräer gelangen in ihrer neuen Heimat schnell zu Ansehen und Reichtum. Aus den gläubigen Juden sind bald ebenbürtige Mitglieder des Sündenbabels geworden, Prunk und Reichtum haben sie vom rechten Glaubensweg abgebracht. Da erscheinen Lot eines Tages zwei Boten Gottes und warnen ihn; unverzüglich führt er sein Volk aus der Höhle des Sündenpfuhls. Ildith jedoch, Lots Frau, blickt sich noch einmal um. Sofort ereilt sie die Strafe Gottes, sie erstarrt zu einer Salzsäule ...

Regie-Altmeister Robert Aldrich ("Apache", "Vera Cruz") drehte frei nach biblischen Motiven die legendäre Geschichte der sündigen Städt Sodom und Gomorrha dieses dieses gut besetzte Historiendrama um Liebe und Moral mit grandiosen Bildern und spektakulären Schlachtszenen. Seinerzeit ein großer Kassenflop wird "Sodom und Gomorrha" heute in einem Atemzug mit Monumentalklassikern wie "Ben Hur" und "Spartacus" genannt und gilt als Vorbild für zahlreiche Bibelfilme, die mit "Die Bibel - Die Schöpfung" ab Mitte der Neunzigerjahre in internationaler Koproduktion entstanden. Als Secpnd-Unit-Regisseur arbeitete hier übrigens der spätere italienische Starregisseur Sergio Leone ("Spiel mir das Lied vom Tod") für Aldrich.

Foto: ARD/Degeto