Während ihres UN-Einsatzes im Kosovo erleben deutsche Soldaten einen ungewöhnlichen Alltag zwischen Aufpasserrolle, Organisation, Versorgungslogistik und Entertainment. So versucht etwa auch der fast vergessene Schlager-Künstler Gunter Gabriel seinen Beitrag zu leisten und gibt Konzerte für die Soldaten. Sein Song "Es steht ein Haus im Kosovo" zu der Melodie von "House of the Rising Sun" avanciert unter den Soldaten fast schon zum Hit. Auch im amerikanischen Lager wird Entertainment groß geschrieben. So setzt auch der US-Supermarkt mit seinem Nippelkram locker 2,2 Mio. Euro pro Monat um.

Die Dokumentarfilmer Ulrike Frank und Michael Loeken zeigen unkommentiert einfach nur Alltagsbilder und hängen sich an den doch ziemlich abgehalftert wirkenden Gunter Gabriel, der hier offen zugibt, mit der Truppenbetreung seiner Pflicht als "guter Deutscher" nachzukommen. Das Gezeigte lässt den Zuschauer verwundert mit eigenartigen Eindrücken eines befremdlichen Einsatzes zurück.