Gegen seinen Willen verbringt der zehnjährige Willard seine Ferien in einem abgelegenen Fischerdorf bei Freunden seiner Mutter. Dort empfängt ihn eine bedrückende Atmosphäre: Lily und Ben Reed haben seit dem Tod des Sohnes Schwierigkeiten mit dem gemeinsamen Leben. Allmählich gelingt es dem Jungen, durch seine Anwesenheit die bedrückende Kälte zu durchbrechen und dem verbitterten Ehepaar wieder Liebe zum Leben zu geben. Auch für Willard wird es schließlich ein unvergesslicher Sommer ...

Regisseurin und Drehbuchautorin Mary Agnes Donoghue ("Freundinnen - Die Logik des Lebens", "Weißer Oleander") setzte in ihrem Kinodebüt ganz auf das Darstellergespann Melanie Griffith und ihren damaligen Ehemann Don Johnson, der hier in einer seiner wenigen Kino-Hauptrollen zu sehen ist. Griffith überzeugt iin der Rolle der trauernden Mutter und selbst der so oft überschätzte Don Johnson weiß in der Rolle des Vaters zu gefallen. Noch besser sind allerdings die Jungdarsteller Elijah Wood und Thora Birch, die jeweils für den Young Artist Award als beste junge Künstler nominiert wurden. Bei Wood blieb es bei der Nominierung, die seinerzeit neunjährige Birch erhielt schließlich die Auszeichnung für ihre zweite Filmrolle.

Foto: Buena Vista