Dass Menschen gegen Geld in den Weltraum fliegen, ist heute keine Seltenheit mehr. Was einst naive Sciencefiction und futuristische Fantasie war, gehört heute zum Alltag: Weltraumtourismus, freilich nicht gerade billig. Anbieter ist aber nicht die renommierte NASA, sondern die Russische Weltraumbehörde. Zwanzig Millionen Dollar für zehn Tage im All ist nicht gerade ein Schnäppchen. Dennoch: die Amerikanerin Anousheh Ansari erfüllte sich den Traum ihres Lebens. Der Schweizer Dokumentarfilmer Christian Frei begleitete sie.

Regisseur Frei zeigt die Touristin bei ihren Vorbereitungen, thematisiert Komplikationen und ist hautnah im All und bei der harten Landung in der kasachischen Steppe dabei. Interessant bebildert durchleuchtet der Dokumentarfilm die Hintergründe einer ungewöhnlichen Reise und vergisst dabei auch das Drumherum nicht. So zeigt er etwa auch kasachische Raketenschrottsammler bei der Suche nach Schrott aus dem Himmel.



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