Da in Detroit 1968 der "Motown"-Sound ungemein angesagt ist und "Girl Groups" wie Pilze aus dem Boden sprießen, entschließen sich die drei Schwestern Delores, Sister und Sparkle gegen die Bedenken der Mutter ebenfalls ein Gesangstrio zu gründen. Tatsächlich lassen die ersten lokalen Erfolge nicht lange auf sich warten. Doch die Mädels wollen die Nation erobern und ihr ehrgeiziger Manager Stix, der die schöne Sparkle liebt, tut dafür fast alles. Doch bald weiß er, dass er nicht nur seine Seele, sondern auch seine Liebe für den großen Erfolg im unbarmherzigen Musikgeschäft verkaufen muss ...

Und wieder einer jener moralinsauren Erfolgsgeschichten, diesmal vor dem Hintergrund der Soulmusik. Als fiktive Geschichte ist das Ganze aber zu wenig glaubwürdig, um als Stellvertreter etwa der berühmten Supremes durchzugehen. Zu klischeebeladen sind die Konflikte, zu eindimensional die Personen, zu albern das simpel gestrickte private Umfeld der Sängerinnen und die damit verbundenen Problemchen. Schade, dies hätte durchaus ein packender Musikfilm mit starker Soulmusik werden können. So ist dies lediglich ein weiteres Filmchen, das sich als Pseudo-Biopic verkauft – und das beim letzten Auftritt der im Februar 2012 verstorbenen Souldiva Whitney Houston.



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