Eher zufällig werden Sperling und sein Kollege Rohde Zeugen eines Banküberfalls, als ihnen ein Bankräuber auf seiner Flucht buchstäblich ins Auto läuft. Nach einer kurzen Verfolgung gelingt es ihnen, den Bankräuber zur Aufgabe zu überreden und festzunehmen. Sperling sieht sofort, dass jener Krause nicht dem Bild des skrupellosen Bankräubers entspricht. So erfährt er von dessen Ehefrau, dass ihr Mann ein notorischer Spieler ist, und bald zeigt sich, dass Geldeintreiber Krause unter Druck setzen. Krause sah in dem Bankraub die einzige Chance, sich aus seiner prekären Lage zu befreien. Erste Ermittlungen führen Sperling und sein Team in die Spielerszene Berlins, in der Ratzke und sein Komplize Henri die Fäden in der Hand halten, und sie spüren den illegalen Spielclub auf, in dem Krause ausgenommen wurde. Ratzke ist für die Polizei kein Unbekannter, aber Sperling weiß, dass diesen Leuten nicht so leicht das Handwerk zu legen ist, da einen Gauner festnehmen ungleich leichter ist, als ihn rechtskräftig zu verurteilen. Aber er will etwas für Krause tun. Spätestens als er Krauses Frau und deren kleine Tochter gesehen hat, spürt er, dass er diesen Menschen helfen muss, und so beschließt er, Ratzke in die Enge zu treiben.