Die hochbegabte Ada gilt in ihrer Schule als Außenseiterin. Ihre Rolle der Einzelgängerin gibt sie erst auf, als sie sich in den charismatischen Alev verliebt. Der allerdings ist davon überzeugt, nicht beziehungsfähig zu sein. Dennoch kommen sich die beiden näher. Alev wahrt aber Distanz und erklärt seine Theorie von Spieltrieb, nach der alle Handlungen lediglich als Spiel zu sehen sind. Sein Wunsch: er will die Steuerung von Menschen übernehmen, um sie manipulieren zu können. Als Alev tatsächlich daran geht, sein Ziel in die Tat umzusetzen, gerät das Ganze schnell aus dem Ruder ...

Ebenso dümmlich, pseudomoralisch und pseudophilosophisch wie der gleichnamige Besteller von Juli Zeh ist diese Verfilmung (übrigens nicht die erste, denn in Brasilien lief bereits eine TV-Serie) von Gregor Schnitzler ("Die Wolke") ausgefallen. Die Figuren nerven ebenso wie ihre Darsteller und die ganze Geschichte ist eher absurdes Theater über durchgeknallte Teenager. Noch dazu ist die Umsetzung über weite Strecken äußerst dilettantisch.



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