Berlin im Februar 1965. Dem sowjetischen Offizier Kourlov gelingt nur knapp die Flucht in den Westen. Er versucht umgehend Kontakt mit dem Amerikaner General Bruce aufzunehmen, dem er Informationen der höchsten Geheimhaltungsstufe übermitteln will. Sergeant Fernandez und der Dienst habende Leutnant Perry jedoch misstrauen ihm und schätzen die Situation falsch ein. Sie überlassen ihn dem exilrussischen Doppelagenten Prinz Petchatkin, der ihn in einem Hotel unterbringt. Niemand nimmt Kourlovs Angst, vom russischen Geheimdienst ermordet zu werden, ernst. Aber ein KGB-Agent und seine Helfershelfer sind längst auf ihn angesetzt. Als Kourlov deren Anschlägen entkommt, betritt der "Prinz" die Szene und tötet ihn. General Bruce bleibt nur eine Spur, die ihn zur Pariser Oper führt...

"James-Bond"-Regisseur Terence Young und seine ebenso erfahrenen Kollegen drehten hier einen meist spannenden Agententhriller mit Starbesetzung, der den Zuschauer in die düstere und zynische Welt des Kalten Krieges entführt. Henry Fonda brilliert mit der beklemmenden Charakterstudie eines Agenten-Schicksals, Peter van Eyck verkörpert in gefährlicher Eleganz Kälte und Amoral pur als Doppelagent. Die weiteren Episoden sind mit schwarzem Humor erzählte Parodien auf die Mythen der Spionage-Abenteuer. Wo bei James Bond die Guten siegen, offenbart sich hier ein Abgrund von Zynismus und Skrupellosigkeit.