Anfang März 1980 hat der Sheriff des Gebiets um den Mount St. Helens, das hauptsächlich vom Tourismus und von der Holzfällerei lebt, Grund zur Beunruhigung: Seltsames Verhalten von Tieren, plötzliches Umkippen von Bäumen und Erdstöße weisen auf ein mögliches Erwachen des Vulkans hin. Der eilends hinzugezogene junge Geologe David Jackson fürchtet eine Katastrophe. Doch seine Untersuchungen stoßen auf den Widerstand der ortsansässigen Gewerbetreibenden, die um ihre Gewinne bangen. Als herbeiströmende Schaulustige die Straßen verstopfen, leitet der Gouverneur die Evakuierung ein, die auf Druck eines Tanzlokalbesitzers jedoch bald wieder rückgängig gemacht wird. Die Warnungen des Geologen werden allgemein überhört. Auch der eigenbrötlerische alte Harry Truman weigert sich, sein Haus zu verlassen. David fliegt unter Einsatz des eigenen Lebens in den brodelnden Krater und stellt anhand von Gesteinsproben fest, dass eine große Eruption unmittelbar bevorsteht ...

Der nordamerikanische Vulkan Moount St. Helens gilt als einer der explosivsten seiner Art, das bewies er bei seinem gewaltigen Ausbruch am 18. Mai 1980, dem mehr als 50 Menschen und Zehntausende von Tieren zum Opfer fielen. Im Jahr nach der Katastrophe drehte Regisseur Ernest Pintoff diesen Katastrophenfilm, den er mit grandiosen Dokumentaraufnahmen des Vulkans garnierte, der nach über 100-jähriger Ruhe wieder zum Leben erwacht war.

Foto: ZDF/Northwest Cinema Group