In der herrschaftlichen Villa der Steinhoffs werden zwei Mitglieder der wohl situierten Familie erschlagen aufgefunden: Ellen und Kai Steinhoff, Mutter und Sohn. Die Untersuchungen des Mordes sind der letzte große Fall für Kriminalhauptkommissar Leo Maybach, der kurz vor seiner Pensionierung steht. Maybach versucht mit der Distanz der Routine, auch diesen von Brutalität gezeichneten Fall nicht persönlich an sich herankommen zu lassen. Schließlich ist er ein Profi. Doch diesmal muss er sich nicht nur um die Toten kümmern. Felix, der ältere Sohn der Unternehmerfamilie, sucht in seinem Schock die Nähe zu dem Polizisten, will helfen, sucht Erklärungen. Die Ermittlungen der Polizei und ein Tipp von Steinhoff fügen sich zu einem Bild: Rolf Bulkowkis, Freund und Schuldner des ermordeten Kai Steinhoff, gerät unter dringenden Tatverdacht. Er war am Ort des Verbrechens, das steht außer Frage. Doch Bulkowski beteuert seine Unschuld. Nach einem intensiven Verhör durch Maybachs Assistenten Wilpert scheint der Fall jedoch so gut wie abgeschlossen. Gute Arbeit. Maybach würde nun gern der leisen Sehnsucht nachgeben, sich endlich den Lebenden ganz zuzuwenden. In wenigen Tagen ist seine Arbeit als Polizist Vergangenheit. Zu Hause wartet keine Ehefrau mehr. Warum nicht die angebotene Freundschaft des jungen Steinhoff und seiner netten Familie annehmen? Doch irgendetwas stimmt nicht. Immer mehr Unklarheiten machen Maybach zu schaffen. Hinzu kommt ein Ermittlungsfehler und plötzlich gerät das Gebäude ins Wanken.