Die Liebesgeschichte zweier Durchschnittstypen: Die attraktive Mitvierzigerin Iris King ist Mutter zweier Kinder und seit kurzem Witwe. In der Fabrik, in der sie arbeitet, lernt sie den Junggesellen Stanley kennen. Stanley, der noch mit seinem Vater zusammenlebt, hat schon länger ein Auge auf sie geworfen, aber sich noch nicht getraut, sie anzusprechen. Als Iris herausfindet, dass Stanley Analphabet ist ­ er verliert deshalb seinen Job ­, gibt sie ihm Unterricht...

Dies war der letzte Film des bedeutenden amerikanischen Regisseurs Martin Ritt. Darin zeigt er ein Milieu, das es im Kino, zumal im Hollywoodfilm, normalerweise nicht gibt. Hier geht es um anonyme Fließbandarbeit und den Menschen als austauschbares Rädchen in einer durch industrialisierten Welt. Ritts Blick auf seine Hauptfiguren ist dabei geprägt von Sympathie und Anteilnahme.

Foto: ARD/Degeto