Stephen Collins, Abgeordneter im Kongress, wird eine aussichtsreiche politische Karriere bescheinigt und wohl deshalb gilt er auch als aussichtsreicher Kandidat seiner Partei für die anstehende Wahl des Präsidenten. Doch als ausgerechnet seine Assistentin ermordet wird, fällt ein dunkler Schatten über den charismatischen Strahlemann. Der desillusionierte Journalist Cal McCaffrey wird von seiner Chefin auf die Story angesetzt, weil er ein alter Freund von Collins ist. Allerdings erhält er mit einer Praktikantin eine Aufpasserin. Gemeinsam decken die beiden eine miese Polit-Intrige auf. Denn Collins ist auch Vorsitzender des Komitees für Verteidigungsausgaben. Und was dort geschieht, wird in einigen Kreisen besonders interessiert beobachtet ...

Nach dem brillanten britischen Mehrteiler "State of Play - Mord auf Seite eins" folgt nun diese Kino-Variante aus den USA. Die Übertragung auf US-amerikanische Polit-Verhältnisse funktioniert hervorragend, ebenso wie die Komprimierung der fast sechs Stunden auf ein Drittel der Zeit. So ist Regisseur Kevin McDonald ("Der letzte König von Schottland - In den Fängen der Macht") mit diesem Polit-Theater auch dank der bemerkenswerten Besetzung ein packendes Stück intelligenter Kino-Unterhaltung gelungen.

Foto: Universal