Thad Beaumont führt ein literarisches Doppelleben. Einerseits ist er der freundliche Literaturprofessor, andererseits veröffentlich er - unter dem Pseudonym Stark - bluttriefende Horrorromane über einen Schlitzer, der seine Opfer mit einem Rasiermesser traktiert. Als ein Erpresser droht, Beaumonts Pseudonym zu lüften, entschließt er sich schweren Herzens, besagten Stark zu beerdigen. Doch der steht in sehr realer Gestalt von den Toten auf und beginnt seinen Schöpfer zu terrorisieren ...

Horrorfilme im Fernsehen kann man getrost vergessen: Jeder Horror ist mit der Filmschere amputiert. Es ist ja richtig, dasd Kinder und Jugendliche vor derben Gewaltszenen geschützt werden müssen. Aber ein Horrorfilm lebt nun einmal von Schocks. Bleibt also die Frage, warum man sie überhaupt ausstrahlt. Davon einmal abgesehen bietet die bestenfalls mittelprächtige Stephen King-Verfilmung "Stark" von "Zombie"-Regisseur Romero dem Horrorfreund auch nichts Neues. Timothy Hutton hat in seiner Doppelrolle - vor allem als Stark - ein paar gute Momente, aber das war's auch schon.

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