Eigentlich wollte Daniel eine ruhige, stille Trauerfeier für seinen verstorbenen Vater ausrichten, doch es ist einer jener Tage, bei denen wirklich alles aus dem Ruder läuft. Erst wird der falsche Sarg geliefert, dann will Daniels Bruder Robert sich nicht an den Kosten beteiligen, der Freund von Cousine Martha gerät versehentlich an einen Drogencocktail und läuft fortan nackt durch die Gegend, Onkel Alfie nörgelt ohne Ende und dann taucht auch noch ein Kleinwüchsiger auf, der behauptet der schwule Freund des Verstorbenen zu sein und nun eine Art Schweigegeld verlangt...

Diese Beerdigung erweist sich als schwarzhumoriger Spaß der eher englischen Art: absurde Situationen, skurrile Komik und witzige Dialoge sorgen für ein großes Vergnügen, das leider filmtechnisch nicht über TV-Niveau hinaus kommt. Dennoch: ein Brüller! So sah es auch das Publikum des Locarno International Film Festival 2007, das Frank Oz' Regiearbeit mit dem begehrten Publikumspreis auszeichnete. 2009 entstand mit "Sterben will gelernt sein" ein Remake von Neil LaBute, das allerdings nicht an die Qualität von "Sterben für Anfänger" heranreicht.

Foto: Concorde